Seminar critical whiteness

Seminar zu critical whiteness am Samstag 7. März 10-16 Uhr

Wer mit Geflüchteten solidarisch ist und arbeitet, beschäftigt sich zumeist auch mit ihnen, informiert sich über sie: ihre Herkunft, Kultur, ethnische Zugehörigkeit etc. und wird sich dabei (notgedrungen) auch mit Ursachen und Folgen von Rassismus auseinandersetzen.

Dabei wird zuallermeist nur über, oder bestenfalls mit den Betroffenen von Rassismus geredet. Ein gänzlich anderer Ansatz ist es, zunächst einmal die eigene Position als weißer Mensch wahrzunehmen, kritisch zu hinterfragen und zu verändern. Dies wird als kritische Weißseinforschung oder Critical Whiteness bezeichnet.

Der Workshop "Weißsein - kritische Begegnung mit einem Privileg" bietet einen Einstieg in diese für viele ungewohnte Denkweise. Es wird viele Aha-Erlebnisse geben, einige Aua-Momente und eine Menge Anregungen für eine veränderte Wahrnehmung der eigenen Person und der Welt, in der wir leben.

Der Workshop ist ausschließlich für weiße Menschen offen. Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig.

Referent ist des Seminars ist der südafrikanische Musiker Tsepo Andreas Bollwinkel. Er ist Beirat in der ISD (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und arbeitet als Autor und Referent zu Dekolonisierung, Rassismus und LGBTI-Rechten. Er lebt mit seiner herkunftsbunten und queeren Familie in Lüneburg.

Max. Zahl Teilnehmer_innen: 20

Kosten: keine

Verbindliche Anmeldung unter dem Betreff "critical whiteness" mit Namen, Telefonnummer und Gruppe, in der ihr im Moment aktiv seid oder werden wollt (z.B. FahrradAK-Wiko, Sprachbrücke, Teestunde etc, Barnstedt, AntiRa-Ref o.ä.) an: fortbildung@willkommensinitiative.de

Die Bestätigungen verschicken wir dann ab dem 1. März.

Weiterer Einstieg ins Thema: z.B.:
http://strassenauszucker.blogsport.de/2013/12/09/was-muss-ich-erleben-was-bleibt-mir-er-spart/
Oder:
https://www.youtube.com/watch?v=63h0vwUT-vY

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